Der erste Referentenentwurf zum GModG liegt vor und auch, wenn das Gesetz noch das parlamentarische Verfahren durchlaufen muss, können wir einige Themen schon frühzeitig einordnen. Mit unserer Kampagne „GModG verstehen“ zeigen wir, was die Anpassungen für Projekte in der Praxis bedeuten und wo sich bereits heute neue Anforderungen an Planung, Umsetzung und Betrieb abzeichnen.

Was sich für das Technische Monitoring und das Inbetriebnahmemanagement konkret ändert

§56 schreibt künftig vor, dass Nichtwohngebäude mit entsprechender Anlagenleistung unter anderem Systeme zur Gebäudeautomatisierung und -steuerung vorweisen müssen. Diese erfassen Verbräuche, analysieren Betriebszustände, machen Effizienzverluste sichtbar und zeigen Optimierungspotenziale auf.


Im Bestand liegt der Fokus stärker auf Nachrüstung und Transparenz im laufenden Betrieb. 

Hier greifen die Anforderungen bei entsprechenden Anlagengrößen, allerdings mit mehr Flexibilität in der Umsetzung als im ursprünglich formulierten GEG. Ziel ist es, bestehende Gebäude bis 2029 in Richtung eines messbaren und steuerbaren Betriebs zu entwickeln.


Im Neubau wird die Anforderung systematisch von Anfang an mitgedacht. 

Gebäude müssen mit Systemen zur Gebäudeautomatisierung und -steuerung ausgestattet werden. Diese sind integraler Bestandteil der Planung und stellen sicher, dass Betriebsdaten erfasst, ausgewertet und Optimierungspotenziale frühzeitig erkannt werden können. Das Technische Monitoring wird zu einem verbindlicheren Bestandteil des Gesamtprozesses. Bei Gebäuden mit Heizung und Kühlung muss mindestens eine Heiz- und Kühlperiode durchlaufen werden.

Strukturiertes Inbetriebnahmemanagement stellt sicher, dass Anforderungen nicht nur dokumentiert, sondern über einen längeren Betriebszeitraum systematisch überprüft werden. Wie dieser Prozess konkret ausgestaltet werden kann, zeigt ein Blick in unsere Leistungen. 


Genau hier unterstützen wir

Wir schaffen Sicherheit, indem wir den aktuellen Betrieb prüfen, einordnen und bewerten und so Klarheit darüber geben, ob bestehende Prozesse und Systeme bereits den neuen Anforderungen entsprechen. Gleichzeitig helfen wir dabei, Betriebskosten und Nachhaltigkeitsziele sinnvoll zu integrieren und weiterzuentwickeln.

Matthias Domke, unser Experte im Inbetriebnahmemanagement, bringt es auf den Punkt:

„Ein Gebäude ist heute nicht dann erfolgreich, wenn es fertiggestellt ist, sondern wenn sein Betrieb nachweislich funktioniert und kontinuierlich optimiert wird.“

Wer diese Phase strukturiert begleitet, schafft nicht nur Transparenz über den realen Betrieb, sondern legt auch die Grundlage für stabile Prozesse, nachhaltige Effizienz und langfristigen Werterhalt.